Fast ein Gefühl wie ein Endspielsieg

Nach einem bewegenden ökumenischen Abitur-Gottesdienst, der in der voll besetzten Kronacher Christuskirche von mehreren Abiturienten/-innen mitgestaltet wurde, fand im Kreiskulturraum die traditionelle Entlassfeier statt. Dazu ein ausführlicher Bericht von Peter Fiedler, Neue Presse Coburg. Die Bilder in unserer KZG-Bildergalerie stammen von K.-H. Wagner.

112 junge Damen und Herren des Kronacher Kaspar-Zeuß-Gymnasiums haben das Abiturzeugnis in der Tasche. Bei der Verabschiedung hebt die Schulleiterin auch die Bedeutung der inneren Zufriedenheit hervor...

Kronach - "Die deutsche Fußballnationalmannschaft beneidet Sie. Im Gegensatz zu ihr haben sie es nicht nur ins Finale geschafft, sie haben es sogar gewonnen!", sagte Oberstudiendirektorin Renate Leive am Freitagabend bei der Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten des Kronacher Kaspar-Zeuß-Gymnasiums im Kreiskulturraum.

118 junge Männer und Frauen waren zur Abiturprüfung angetreten, 112 erhielten ihre allgemeine Hochschulreife, darunter auch 19 Schülerinnen und Schülern aus der neuen Einführungsklasse, also Schüler, die von der Real- und Mittelschule in die Oberstufe des Gymnasium gewechselt waren. Insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler erreichten eine Eins vor dem Komma.

"Werden Sie Meister der Muse! Wählen Sie für ihr späteres Leben eine Tätigkeit, in der Sie wenigstens ab und zu versinken können. Dann werden Sie nicht nur erfolgreich, sondern auch zufrieden sein. Und Zufriedenheit ist dauerhafter als Glück", gab Renate Leive den Absolventen mit auf den Weg. Die Schule solle zwar vermitteln, was die Wirtschaft und Wissenschaft braucht, aber die Welt wandele sich immer schneller. Die Schule reagiere mit der Kompetenzorientierung darauf. Schüler sollen dadurch lernen, sich neue Wissensgebieten selbstständig zu erschließen.

Renate Leive wünschte den Abiturientinnen und Abiturienten, dass sie in ihrer Schulzeit bei den vielfältigen Angeboten wenigstens kleine Inseln der Muse erleben durften und riet ihnen für die Wochen bis zum Beginn des Studiums oder der Ausbildung: "Nehmen Sie das Gefühl als kleine Kostbarkeit mit. Nützen Sie die Zeit, die ihnen jetzt bleibt, indem sie wenige Dinge, die ihnen am Herzen liegen, intensiv betreiben. Und widerstehen sie der modernen Versuchung, alles tun und haben zu wollen". Elternbeiratsvorsitzender Roland Raithel wünschten den Abiturienten Optimismus und Hoffnung.

"Ich habe einen Traum, dass die jetzigen Fünftklässler bei ihrem Abi ein komplett fertiges Schulgebäude vorfinden werden", sagte Johanna Kestel, die gemeinsam mit Hans Müller eine kurzweilige Abiturrede hielt. "Die Lehrer - sie haben es wenigstens versucht", beschied Hans Müller den Pädagogen angesichts der Negativrekorde, die der diesjährige Abi-Jahrgang fabriziert hatte, unter anderem den für die "meisten Entschuldigungsschreiben innerhalb von zwei Jahren in der Geschichte der Schule".

Friedrich Thaler und Hans-Joachim Barnickel vom "Freundeskreis Kaspar-Zeuß-Gymnasium" zeichneten Schülerinnen und Schüler für besonderes außerunterrichtliches Engagement aus. Für die Umrahmung des Abends sorgten die Schulband, die Oberstufentanzgruppe, der Madrigalchor sowie Ann-Kathrin Diller, Antonia Küpferling, Sarah Neubauer und Mario Götz.


Die Jahrgangsbesten



Aus den Händen von Landrat Oswald Marr erhielten die Abiturienten mit einem Notendurchschnitt von 1,5 und besser Buchpräsente. Es waren dies: Nadja Geuther 1,0; Johanna Kestel, Franka Gruschwitz,, Adrian Bittner und Anne Berlips (je 1,2); Maximilian Martin, Nicole Schäfer, Kerstin Hermes, Christian Stumpf (je 1,3); Christina Eidelloth (1,4 aus der Einführungsklasse); Maximilian Löffler (1,5 aus der Einführungsklasse) sowie Tobias Schreiner und Mona Taube (je 1,5).

 

 

Artikel und Bild von Peter Fiedler


 


 Weitere Bilder in der KZG-Bildergalerie von K.-H. Wagner

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