KZG-Abiturienten erfolgreich bei nordoberfränkischem Geschichtswettbewerb

Die Faszination, geschichtliche Besonderheiten der eigenen Stadt oder des eigenen Dorfes zu erforschen, packt am Kaspar-Zeuß-Gymnasium fast traditionsgemäß Schülerinnen und Schüler bei der Fragestellung zu ihren Fach- bzw. Seminararbeiten im Fach Geschichte. Aufgrund der meist schwierigen Quellenlage und der nur spärlichen Literatur zu ihren Themen wagen sie sich dabei häufig auf regionalgeschichtliches Neuland. Umso erfreulicher ist es, ...

...wenn ihr beträchtlicher Aufwand nicht nur durch gute Noten, sondern auch durch eine – von der Schule unabhängige - wissenschaftliche Instanz honoriert wird. Bereits zum 17. Mal verlieh am 19. November 2011 der in Hof ansässige Nordoberfränkische Verein für Natur-, Geschichts- und Landeskunde e.V. Preise im Rahmen seines Schülerwettbewerbs für Arbeiten mit regionalem Themenschwerpunkt.

Das KZG schickte drei Seminar- bzw. Facharbeiten aus dem Fach Geschichte ein und alle drei wurden von der mehrköpfigen Jury ausgezeichnet. Von zehn eingereichten Facharbeiten erhielt Sarah Schmitt den mit 250€ dotierten 2. Preis für ihre Arbeit zum Thema „Der Falkenstein – Gaststätte und Grenzübergang“, in der sie die wechselvolle Geschichte des Falkensteins von seinen Anfängen bis heute anhand von Privatarchiven und Zeitzeugenbefragungen dokumentierte. Die Jury zeigte sich von der Themenauswahl der Schülerin sehr beeindruckt und lobte den flüssigen Stil der Arbeit, die durch zahlreiche illustrative Abbildungen hervorragend ergänzt wurde.

In der Kategorie der Seminararbeiten des G8 ließ Franziska Zenglein die gesamte Konkurrenz hinter sich. Leider konnte sie den 1. Preis in Höhe von 300€ nicht selbst entgegennehmen, da sie mitten in der Vorbereitung auf eine Prüfung an der Universität Würzburg steckte. Bei der Preisübergabe an ihre Eltern stellte die Jury-Vorsitzende Beatrix Münzer-Glas die originelle Verbindung von historischen und kunsthistorischen Aspekten an Franziskas Arbeit heraus, die sich mit dem Portal des Alten Rathauses in Kronach und den dort abgebildeten wilden Leuten beschäftigte. Durch die klare Gliederung und die sprachliche Gewandtheit der Seminararbeit habe, so Münzer-Glas, die Jury überraschende Einsichten gewinnen können.

Bei der Vergabe des 3. Preises in Höhe von 100€ an Christian Porzelt wurde besonders sein erheblicher Rechercheaufwand und die sehr ansprechende Darbietung seiner Arbeit gewürdigt. Für seine Untersuchung des jüdischen Lebens im spätmittelalterlichen Kronach standen ihm weder eine große Anzahl an historischen Quellen noch an ausführlicher Sekundärliteratur zur Verfügung.

So setzten die drei Abiturienten des KZG eine Tradition fort, denn die im Rahmen einer feierlichen Zeremonie, bei der auch der Hofer Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner zugegen war, vergebenen Preise verließen auch in der Vergangenheit nahezu jährlich Hof in Richtung Kronach. StRin Susanne Posekardt


  Auf dem Foto v.l.n.r.: Dr. Rupert Zenglein (Vater von Franziska), Christian Porzelt, Sarah Schmitt

Drucken

Wir helfen Ihnen gerne weiter.Logo-KZG-300.jpg

 

Kaspar-Zeuß-Gymnasium | Langer Steig 1  | 96317 Kronach
Telefon: 09261 / 50456 - 0 | Fax: 09261 / 50456 - 56 | Mail: sekretariat@kzg.de