Zwei Kreuzchen, bitte!

IMG_2252.JPGSchülerinnen und Schüler am Kaspar-Zeuß-Gymnasium simulieren im Rahmen des bundesweiten Projekts Juniorwahl die Bundestagswahl.

Für 128 Schülerinnen und Schüler am KZG fand die Wahl zum Bundestag bereits am Freitag statt. Egal ob sie bereits 18 sind oder nicht, sie dürfen zwei Stimmen abgeben. Unter realistischen Bedingungen können Schulen in ganz Deutschland das Wahlprojekt der Bundeszentrale für Politische Bildung durchführen.

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Um den Ablauf genau zu simulieren, halten sich alle an die klaren Regeln: Schon im Unterricht wurden die Wahlbenachrichtigungskarten verteilt, die dann den Wahlhelfern zusammen mit dem Ausweis vorgelegt wer-den. Im Anschluss können die Schülerinnen und Schüler in drei Wahlkabinen ihre Stimme abgeben. Auch der Stimmzettel ist originalgetreu und passt zum 238. Wahlkreis, zu dem Kronach gehört. Anschließend werfen sie ihren Stimmzettel in die Wahlurne, die mit einem Schloss gesichert ist. „Es fühlt sich an, als hätte ich jetzt et-was bewirkt“, resümiert Max nach seiner Stimmabgabe. Gespannt warten die Schüler nun auf das Ergebnis, das am Nachmittag ausgezählt wird und am Sonntag ab 18.00 auf www.juniorwahl.de veröffentlicht wird. Bis dahin bleiben sowohl Wahlbeteiligung als auch Ergebnis geheim. In der kommenden Woche wird es aber auch im Unterricht thematisiert und auch im Vergleich zum Ergebnis der Bundestagswahl reflektiert.


Das Projekt soll Jugendlichen die Bedeutung von Wahlen bewusst machen und sie zum Wählen motivieren. Über den Sozialkundeunterricht hinaus, können sie hier die Wahl praktisch durchspielen. Das Fazit der Wählerinnen und Wähler am KZG ist recht eindeutig: „Die Juniorwahl ist eine gute Vorbereitung fürs Wählen, schließlich muss man sich ja dazu mit den Parteien befassen“, sagt Jana. Und Ahmet findet das „feeling“ gerade als nicht-Wahlberechtigter ganz gut und hilfreich, auch später wählen zu gehen. Über den Probelauf sind die meisten sehr froh, bevor sie bei einer der nächsten Wahlen dann wirklich wählen dürfen. Nur Jonas ist etwas enttäuscht, wenn er feststellt, dass das Ergebnis am Ende nichts bedeutet. Dennoch ist es spannend, das Wahlverhalten der Jugendlichen zu beobachten und auszuwerten. Die Elftklässlerin Sofia ist der Meinung, man solle das Ergebnis der neuen Regierung zukommen lassen, damit die sich in ihrer Politik mehr um Jugendliche kümmert.

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Werden die Schüler in diesem Rahmen zu einer Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre befragt, fällt das Ergebnis recht eindeutig aus. Die meisten sind für ein Wahlrecht ab 16. Nur manche stehen der Alterssenkung kritisch gegenüber, wie zum Beispiel Max, der der Meinung ist, dass man mit 16 zu stark von anderen beeinflusst wer-den kann in seiner politischen Meinung und ganz anders denkt als mit 18. Im Rahmen der Juniorwahl war es noch egal, wie alt die Schülerinnen und Schüler waren. Ab der 10. Klasse konnten die Schüler zumindest einmal sehen, wie eine Wahl wirklich abläuft.

Die Ergebnisse:

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