Schüler entführen in die Welt der Musik

Konzert - Am Mittwochabend wurde die Kronacher Stadtpfarrkirche zu einer musikalischen Insel inmitten des Weihnachtstrubels. Die Schüler des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums präsentierten festliche Musik zum Advent. In der Schulband begeisterte Ann-Kathrin Diller...




Christina Tröbs, Lorena Herrmann und Ann-Kathrin Diller (von links) als Frontsängerinnen der KZG-Band

 


In der Programmfolge mischten sich bekannte mit weniger bekannten, laute wechselten sich mit leiseren Stücken ab. Neben Chor- und Orchestermusik zeigten auch einige Solokünstler, was sie "drauf" haben. Sie alle belegten die vielfältigen musikalischen Aktivitäten am Gymnasium.
Nachdem bereits am Montag zahlreiche Gäste zum Adventskonzert des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums in die katholische Stadtpfarrkirche Teuschnitz gekommen waren, lockte die weihnachtliche Musik auch am Mittwoch viele Musikbegeisterte in die Kronacher Stadtpfarrkirche St. Johannes. Die ganz jungen und auch die älteren Schüler präsentierten ihr großes musikalisches Können. "Wir möchten Sie hier für ein paar Stunden aus der hektischen Vorweihnachtszeit in die Welt der Musik entführen, damit sie innehalten und zur Ruhe kommen können. Weihnachten wird nämlich nicht unter dem Baum, sondern in den Herzen entschieden", begrüßte stellvertretender Schulleiter Günter Helmreich die Gäste zu einem anspruchsvollen Konzert.
Als eine der Frontsängerinen der Band des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums begeisterte Ann-Kathrin Diller mit ihrer ebenso kraft- wie gefühlvollen Stimme. Sie versteht ihr "Handwerk" als eine der Stimmen der Band. Aber nicht nur das: Sie gehört zu den fleißigsten und treuesten Akteuren des KZG überhaupt. Zusammen mit Maximilian Thaler (Trompete), Theresa Horn und Julia Mayer (beide Madrigalchor) war die Zwölftklässlerin seit ihrem Eintritt ans Gymnasium bei jedem Weihnachtskonzert vertreten - also stolze 16 Mal in den vergangenen acht Jahren.


"Ein bisschen Wehmut ist schon dabei", gesteht die 17-Jährige und ergänzt: "Deswegen war ich heute noch aufgeregter als sonst." Sie habe sich fest vorgenommen, der Band auch in Zukunft treu zu bleiben. "Heute waren ja auch wieder einige Ehemalige dabei. Ich finde das sehr schön, dass sie immer noch an ihre Schule denken und ihr verbunden bleiben", lobt sie. Befragt nach dem Grund für diese Treue und auch das anspruchsvolle Niveau der alljährlichen Konzerte, antwortet sie: "Ich denke, dass liegt insbesondere an den verantwortlichen Lehrkräften unserer Schule. Das KZG darf sich glücklich schätzen, Lehrer wie Teresa Diller und Mario Götz an der Schule zu haben. Bei uns geht es immer sehr locker zu. Trotz der Proben und des Arbeits- und Zeitaufwands haben alle Mitwirkenden ihren Spaß und sind mit ganzem Herzen dabei."
Ann-Kathrin ist offenbar ein Naturtalent, denn sie nimmt keinen Gesangsunterricht. "Ich singe nur für das KZG. Ich fing in der fünften Klasse an und durchlief dann alle Stufen - vom Unterstufenchor über den Madrigalchor bis eben zur Band. Wir proben immer Freitag nach der sechsten Stunde und das schon seit jeher", verrät sie. Das Schöne beim Singen und allgemein an der Musik sei, die eigenen Gefühle einzubringen und auszudrücken. Bescheiden meint sie: "Ich würde das schon gerne beruflich machen und beispielsweise in Musicals auftreten. Dazu bin ich aber nicht gut genug. Aber als Hobby, da werde ich auf jedem Fall weitersingen."


Aus den durchwegs gelungenen Darbietungen sollte man keine herausstellen - bis vielleicht auf eine. Den ungewöhnlichsten Auftritt des Abends lieferte nämlich zweifelsohne die Percussion-Gruppe ab. Die jungen Herren sorgten für eine interessante Abwechslung im sehr harmonisch zusammengestellten Programm. Bereits im vergangenen Jahr hatten sie für "Furore" gesorgt, als sie anstelle auf Trommeln oder Becken zu schlagen, ihre eigenen Körper als Instrumente nutzten und allein durch Klatschen, Stampfen und Schnipsen Rhythmen erzeugten, die das Publikum mitrissen. Heuer zeigten die sehr begabten Jungmusiker, dass man auch beim Geschenkeeinpacken tolle Musik erzeugen kann. "Mithilfe" von Geschenkpapier, Geschenkbändchen und Kartons brachten sie Weihnachtslieder wie "O du fröhliche" oder "O Tannenbaum" zum "Klingen".
Das große Finale bildete ein Zusammenspiel von "Macht hoch die Tür", wobei auch das Publikum mitsang. Am Ende waren die Zuhörer wieder begeistert und spendeten donnernden Applaus.

 

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