Robotik-AG des KZG bei World of Medicine und im Krankenhaus

wom_klein.jpgAm Donnerstag, den 14. Oktober 2010, starteten die zehn Teilnehmer des Robotik-Kurses des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums gemeinsam mit ihrem Lehrer, StR Martin Jungkunz, und drei Mitgliedern der Film-AG ihre zweitägige Exkursion zum Thema „Biomedizin“. In deren Mittelpunkt stand für die Schüler, die in ihrer AG selbst Roboter konstruieren und programmieren, die Frage, welche Einsatzmöglichkeiten von Robotern und Maschinen es im Medizinbereich gibt.

 
wom002.jpgBei der Firma WOM (= World of Medicine) in Ludwigstadt erhielten sie mithilfe eines Vortrags und einer Führung durch die Firma einen Einblick in das Unternehmen, das Geräte für den Medizinbereich herstellt und sich durch seine Zielsetzung, durch neuartige Technologien die psychische und physische Belastung von Patienten während der Behandlung zu reduzieren und bessere ästhetische Ergebnisse durch minimal-invasive Eingriffe zu erreichen , zu einer weltweit marktführenden Gesellschaft entwickelt hat. Dabei erfuhren die Schüler konkret, dass WOM hauptsächlich Insufflatoren (Pumpen, Kameras, Lichtquellen und Dokumentationssysteme), die z.B. bei Operationen an Gelenken eingesetzt werden, und Laproskope, mit denen Operationen im Bauchraum durchgeführt werden können, produziert.
Die Ansiedlung der hochtechnologischen Firma in Ludwigstadt sei allerdings aus einem Zufall entstanden, so der Produktionsleiter Peter Loos. Der Firmengründer Peter P. Wiest hat durch einen Freund von einem leer stehenden Gebäude in Ludwigstadt erfahren und  kurzerhand den Produktionsstandort seiner Firma nach Ludwigsstadt verlegt. Ein Glücksfall für WOM, das nach 1989 vom Zustrom hochqualifizierter Arbeitskräfte, vor allem von den ehemaligen Zeiss-Werken aus Jena, profitieren konnte.
 
krankenhaus006.jpgAm darauffolgenden Freitag war die Gruppe dann in der Frankenwald-Klinik in Kronach zu Gast. Dort hörte sie zuerst einen Vortrag über das menschliche Verdauungssystem und erfuhr dann etwas über den Einsatz von Robotern in Krankenhäusern. Manche dieser Roboter sind größer als Menschen, sie führen Operationen durch und müssen vom Menschen „nur“ überwacht und geführt werden. Der schlechte Tastsinn dieser Roboter sei allerdings noch ein Problem, für dessen Lösung weitere Forschungsarbeit notwendig sei, erläuterte Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Frank Fischer den Schülern. Daneben könne trotz enormer technischer Fortschritte die medizinisch schwierigste Frage sowohl jetzt als auch in Zukunft nur der Mensch allein beantworten, nämlich was, wann und wie operiert werden müsse.
Die neuen Informationen und die offenen Fragen zum Einsatz von Robotern im Medizinbereich haben die Schüler zusätzlich für ihr eigenes Ziel motiviert: die Teilnahme am Wettbewerb „Body forward“, bei dem die Schüler am 25. November 2010 in Kulmbach eigene Lösungsansätze für biomedizinische Fragestellungen präsentieren müssen.
Bereits am 11. November 2010 um 19 Uhr werden die jungen Informatiker ihre selbst konstruierten Roboter in der Mensa des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums der Schulleitung, Eltern, Sponsoren und allen Interessierten vorab vorstellen und vorführen. Zu diesem „Robotik-Abend“ ergeht recht herzliche Einladung.
 
Sebastian Küpferling, 8c im Namen des Robotik Kurses

 

Impressionen bei WOM:

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Impressionen Krankenhaus:

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