„Darf’s ein bisschen mehr sein?“

klein_fuenftklaessler1.jpgDie fast 200 Stühle reichten am vergangenen Samstag nicht aus, als die neue Schulleiterin OStDin Renate Leive die Eltern zur Informationsveranstaltung für übertrittswillige Grundschüler in der Mensa des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums begrüßen durfte.

Nachdem sie kurz den Ablauf der knapp dreistündigen Veranstaltung skizziert hatte, begann OStDin Leive den Eltern das Gymnasium im Allgemeinen und die Besonderheiten und Vorzüge des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums im Einzelnen darzustellen.

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Gezielte Entlastung der Schüler

Zunächst ging die Schulleiterin kurz auf die beiden am Kaspar-Zeuß-Gymnasium angebotenen Ausbildungsrichtungen ein, das sprachliche und das naturwissenschaftlich-technologische Gymnasium, und stellte die jeweiligen Unterschiede dar, bevor sie auf die für das Lernen wichtigen Rahmenbedingungen einging. Zum einen ist hier die zentrale Lage des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums zu nennen, das in Fußnähe zum Bahnhof liegt, zum anderen sind die relativ kleinen Klassengrößen relevant. Die durchschnittliche Klassengröße beträgt in diesem Schuljahr 27 Schülerinnen und Schüler, wobei die diesjährigen 5. Klassen lediglich 23-25 Schülerinnen und Schüler umfassen. Des Weiteren versucht die Schule die Schülerinnen und Schüler gezielt zu entlasten, indem der Nachmittagsunterricht, der erst ab der 6. Jahrgangsstufe ein Thema ist, vor allem mit handlungsorientierten Fächern wie Sport, Musik oder Kunst gefüllt wird und an diesen Tagen den Schülerinnen und Schülern auch keine schriftlichen Hausaufgaben gestellt werden. Zudem haben die Schülerinnen und Schülern in den Pausen die Möglichkeit zum Tischtennis- oder Kickerspiel und die Lage der Schule mit ihrem eigenen, abgegrenzten Schulbereich erlaubt es auch, die Sportanlagen während der Pausen für Fuß- oder Basketball zu nutzen.

 

Am Puls der Zeit!

Die Tatsache, dass das Kaspar-Zeuß-Gymnasium eine Seminarschule ist, also junge Lehrkräfte für den Schuldienst ausbildet, bringt zweifellos Vorteile für die Schüler mit sich. So sei die Schule laut OStDin Renate Leive aufgrund ihres Ausbildungsauftrages immer auf dem neuesten methodisch-didaktischen Stand, von dem natürlich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht profitierten. Zudem finde ein reger Gedanken- und Ideenaustausch zwischen den Referendaren und den Stammlehrern statt.

Umfangreiches Fahrtenangebot

Im Anschluss kam OStDin Renate Leive auf das umfangreiche Fahrtenprogramm und die zahlreichen Zusatz- und Wahlkurse zu sprechen. Neben dem knapp einwöchigen Zeltlager in Wallenfels für die 6. Klassen, bietet die Schule für die achten Klassen jedes Jahr einen Skikurs an, der sie nach Saalbach/Hinterglemm führt. In Jahrgangsstufe 9 wird mit Hilfe der Besinnungstage die Selbstfindung unterstützt und die 11. Klassen begeben sich auf eine Studienfahrt nach Prag. Zusätzlich dazu können die Schüler nach ihren individuellen Fähigkeiten und Vorlieben aus einem großen Angebot an Wahlkursen schöpfen. Darunter sind diverse Theatergruppen und Fußball- bzw. Volleyballschulmannschaften ebenso zu finden wie die überregional bekannte „Dance Street", ein Madrigalchor, der Schüleraustausch mit Ungarn oder die seit Jahren überaus erfolgreiche Schachgruppe, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

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Eigenes pädagogisches Konzept für die 5. Jahrgangsstufe

Im Folgenden ging OStDin Renate Leive auf das pädagogische Konzept für die Fünftklässler ein, das ihnen das Eingewöhnen in die neue Schule erleichtern soll. „Ihre Kinder werden bei uns nicht allein gelassen"; versicherte die Schulleiterin. In diesem Zusammenhang begrüßte OStDin Leive stellvertretend für die ca. 30 Tutorinnen und Tutoren Ina Jörg aus der Klasse 11d. Ina und ihre Mitstreiter würden die Fünftklässler an Wandertagen oder dem Zeltlager begleiten, sowie Klassenfeiern organisieren. Dabei geht es vor allem darum, den Neuankömmlingen ihre Ängste und Unsicherheit zu nehmen und bei Problemen zu helfen. Nun kamen aber auch andere zu Wort. Vier Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a zogen in Gedichtform ein Fazit der diesjährigen Kennenlerntage, die die neuen Fünftklässler zusammen mit ihrem Klassleiter und ihren Tutoren in der Jugendherberge auf der Festung Rosenberg verbrachten, um dort sich untereinander, aber auch ihre Lehrerinnen und Lehrer sowie ihre Tutoren besser kennen zu lernen und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Sabrina Graf, Lisa Dressel und Valerie Fritz aus der Klasse 5d erklärten den Eltern, was sie im Wahlunterricht „Lernen lernen" gemacht und welche positiven Erkenntnisse sie für ihren Schulalltag gewonnen haben. Sollte der Start am Gymnasium dennoch etwas holprig verlaufen, können die Schülerinnen und Schüler auf das seit Jahren erfolgreiche Projekt „Schüler helfen Schüler" zurückgreifen, bei dem es darum geht, eine effektive aber preiswerte Form der Nachhilfe anzubieten.

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Qualitätsschule

Als letzter Redner wandte sich der Vorsitzende des Elternbeirats, Dr. Roland Raithel an die Eltern. Er strich heraus, dass es sich beim Kaspar-Zeuß-Gymnasium um eine Qualitätsschule handle, was unter anderem dadurch unter Beweis gestellt werde, dass es jedes Jahr eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Abiturienten gebe, die eine Eins vor dem Komma hätten. „Wir wollen gemeinsam vorankommen", so Dr. Raithel. Dass dies möglich sei, dokumentiere sich in der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Elternbeirat und Schulleitung, die auch nach dem Wechsel an der Schulspitze ihre Kontinuität erfahre. Auch sei der Elternbeirat regional gemischt, sodass auch die Interessen des nördlichen und südlichen Landkreises Gehör fänden. Zum Abschluss forderte Dr. Raithel die anwesenden Eltern auf, sich aktiv einzubringen, damit man die erfolgreiche Arbeit des Elternbeirates auf Landesebene fortsetzen und Problemen vor Ort auch weiterhin Gehör verschaffen könne.

Entdeckendes Lernen beim Schnupperlauf

Nun hatten die Eltern die Gelegenheit zu ihren Kindern zu stoßen, die während der Veranstaltung in der Mensa die Zeit nutzten, im Rahmen eines Schnupperlaufs alle Teile des Schulgebäudes auf eigene Faust zu erkunden. Die Konzeption des Schnupperlaufs spiegelte dabei die pädagogische Zielsetzung der Schule wider: Eigene Wege finden, ohne dabei allein gelassen zu werden. Ihr Laufzettel führte die zukünftigen Gymnasiasten zu den unterschiedlichsten mit Schülern, Lehrern und Tutoren besetzten Stationen, wo sie selbst tätig werden konnten und sollten und so aktiv einen Einblick in das gymnasiale Schulleben erhielten, sei es bei „Geonext", einem Zeichenprogramm aus dem Mathematikunterricht in einem der beiden Computerräumen, beim Physik-Parcours, in der „Druckwerkstatt", beim Geschichtsquiz oder in den beiden schuleigenen Turnhallen. Zum Schluss wurden die künftigen Zeußianer von den Mitgliedern des Studienseminars in den „Zauberwald der Chemie" entführt. Die beeindruckende Vorführung chemischer Experimente durch die Referendare rief so manches Staunen bei den Grundschülern hervor und weckte Lust auf mehr. Danach traf man sich zu einem schmackhaften Mittagessen wieder in der Mensa. Hier gab es ein weiteres Mal die Gelegenheit in ungezwungener Atmosphäre noch offene Fragen mit der Schulleitung und anderen Lehrkräften zu besprechen.

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Ankündigungen

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  • Einweihung der neuen Schule

    am Samstag, den 14. April 2018!
  • Dieses Schuljahr viel mehr Fußball im Angebot!

    Fußballgruppen in Jgst. 5 und 6! Dazu Leistungstraining am Mittwoch!
  • DSB gibt es auch als App!

    Das Digitale Schwarze Brett, das in der Schule über mehrere Monitore Informationen verteilt, gibt es auch ganz praktisch als App

Wir helfen Ihnen gerne weiter.Logo-KZG-300.jpg

 

Kaspar-Zeuß-Gymnasium | Langer Steig 1  | 96317 Kronach
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