Aktivitäten

1. Seminar zur Suchtprävention

In Zusammenarbeit mit der Kripo Coburg und der Stadt Kronach fand ein Seminar zur Suchtprävention im Jugendhaus „Am Knock" in Teuschnitz statt, an dem die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8c mit ihren Biologielehrern Frau Wolfring und Herrn Höfner teilnahmen.

Am ersten Morgen stand das Thema Alkohol im Mittelpunkt. Herr POK Herbert Heller von der PI Ludwigsstadt behandelte das Problem Alkohol im Straßenverkehr aus polizeilicher Sicht. Dabei wurde nicht nur auf die Wirkungen des Alkohols im Straßenverkehr (verlängerte Reaktionszeit, Tunnelblick, Selbstüberschätzung...) hingewiesen, sondern die Schüler erfuhren auch einiges über die aktuelle Gesetzeslage. So kann einem Fahrzeuglenker nicht erst mit 0,5 Promille der Führerschein entzogen werden, sondern bereits mit 0,3 Promille, wenn er z.B. durch Schlangenlinien fahren im Verkehr auffällig geworden ist. Ab 1,1 Promille ist der Führerschein für mindestes 6 Monate weg und bei über 1,5 Promille muss man sich einer medizinischen Untersuchung und einem psychologischen Test (dem sog. „Idiotentest") unterziehen, wenn man jemals wieder ein Fahrzeug führen will. Selbst einem betrunkenen Radfahrer kann ab 1,6 Promille der Führerschein entzogen werden, auch wenn er keinen Unfall verursacht hat. Außerdem macht sich jeder strafbar, der stark angetrunkene Gäste mit dem Auto nach Hause fahren lässt. Ein abschließender Fragebogen mit einer kleinen Rechenaufgabe zum Alkoholabbau des Körpers sensibilisierte die Schüler auch für das Problem Restalkohol.

Frau Claudia Mantel, eine Sozialpädagogin, die im SECA Haus Fischbachtal tätig ist, informierte über das Haus Fischbachtal und über die Therapie mit den dort lebenden Alkoholikern. Anschließend wurden die Schüler auf eigenen Wunsch in drei Gruppen eingeteilt und konnten so im kleinen Kreis ca. 45 Minuten mit jeweils zwei momentan trockenen Alkoholikern über die Ursachen und den Leidensweg ihrer Alkoholsucht diskutieren. „Dieser Teil der Veranstaltung hat uns am meisten gebracht", war das Fazit vieler Schüler.

Am Nachmittag bot uns Frau Dr. Schöner, die jahrelange Erfahrung mit Drogenabhängigen gesammelt hat, einen sehr anspruchsvollen und interessanten Vortrag über die medizinischen Wirkungen und Nebenwirkungen von illegalen Drogen. Sie ging besonders ausführlich auf die heute am häufigsten konsumierten illegalen Drogen Haschisch, Ecstasy und Crystal ein. Dabei erfuhren wir, dass sich Wissenschaftler heute zunehmend von der Einteilung „harte und weiche Drogen" distanzieren und besser von einem „harten und weichen" Konsummuster sprechen. Die Schüler hörten auch von „Glücksstoffen" und „Panikstoffen" und den dazugehörigen Rezeptoren im Gehirn und dass jeder Mensch in der Lage sei, die Ausschüttung dieser „Glückstoffe", auch Endorphine genannt, mit zu beeinflussen.

Nach dem Abendessen konnte die Ausschüttung dieser Endorphine bei Sport und Spiel aktiviert werden. Scheinbar hatten einige Schüler jedoch so viele Endorphine im Gehirn, dass sie zur vorgeschriebenen Zeit noch nicht die nötige Bettruhe finden konnten.

Am nächsten Vormittag führte Herr Norbert Staffen, Sozialpädagoge des Diakonischen Werks, mit den Schülern Rollenspiele zum Thema „Was macht mich stark, so stark, dass ich keine Drogen nehme?" durch. Dabei wurden Mechanismen und Familiensituationen aufgezeigt, die zur Stärkung bzw. zur Zerstörung des Selbstbewusstseins eines Menschen führen können.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen traten alle reich an neuen Erfahrungen den Heimweg an.  

1. Seminar zur Suchtprävention

In Zusammenarbeit mit der Kripo Coburg und der Stadt Kronach fand ein Seminar zur Suchtprävention im Jugendhaus „Am Knock" in Teuschnitz statt, an dem die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8c mit ihren Biologielehrern Frau Wolfring und Herrn Höfner teilnahmen.

Am ersten Morgen stand das Thema Alkohol im Mittelpunkt. Herr POK Herbert Heller von der PI Ludwigsstadt behandelte das Problem Alkohol im Straßenverkehr aus polizeilicher Sicht. Dabei wurde nicht nur auf die Wirkungen des Alkohols im Straßenverkehr (verlängerte Reaktionszeit, Tunnelblick, Selbstüberschätzung...) hingewiesen, sondern die Schüler erfuhren auch einiges über die aktuelle Gesetzeslage. So kann einem Fahrzeuglenker nicht erst mit 0,5 Promille der Führerschein entzogen werden, sondern bereits mit 0,3 Promille, wenn er z.B. durch Schlangenlinien fahren im Verkehr auffällig geworden ist. Ab 1,1 Promille ist der Führerschein für mindestes 6 Monate weg und bei über 1,5 Promille muss man sich einer medizinischen Untersuchung und einem psychologischen Test (dem sog. „Idiotentest") unterziehen, wenn man jemals wieder ein Fahrzeug führen will. Selbst einem betrunkenen Radfahrer kann ab 1,6 Promille der Führerschein entzogen werden, auch wenn er keinen Unfall verursacht hat. Außerdem macht sich jeder strafbar, der stark angetrunkene Gäste mit dem Auto nach Hause fahren lässt. Ein abschließender Fragebogen mit einer kleinen Rechenaufgabe zum Alkoholabbau des Körpers sensibilisierte die Schüler auch für das Problem Restalkohol.

Frau Claudia Mantel, eine Sozialpädagogin, die im SECA Haus Fischbachtal tätig ist, informierte über das Haus Fischbachtal und über die Therapie mit den dort lebenden Alkoholikern. Anschließend wurden die Schüler auf eigenen Wunsch in drei Gruppen eingeteilt und konnten so im kleinen Kreis ca. 45 Minuten mit jeweils zwei momentan trockenen Alkoholikern über die Ursachen und den Leidensweg ihrer Alkoholsucht diskutieren. „Dieser Teil der Veranstaltung hat uns am meisten gebracht", war das Fazit vieler Schüler.

Am Nachmittag bot uns Frau Dr. Schöner, die jahrelange Erfahrung mit Drogenabhängigen gesammelt hat, einen sehr anspruchsvollen und interessanten Vortrag über die medizinischen Wirkungen und Nebenwirkungen von illegalen Drogen. Sie ging besonders ausführlich auf die heute am häufigsten konsumierten illegalen Drogen Haschisch, Ecstasy und Crystal ein. Dabei erfuhren wir, dass sich Wissenschaftler heute zunehmend von der Einteilung „harte und weiche Drogen" distanzieren und besser von einem „harten und weichen" Konsummuster sprechen. Die Schüler hörten auch von „Glücksstoffen" und „Panikstoffen" und den dazugehörigen Rezeptoren im Gehirn und dass jeder Mensch in der Lage sei, die Ausschüttung dieser „Glückstoffe", auch Endorphine genannt, mit zu beeinflussen.

Nach dem Abendessen konnte die Ausschüttung dieser Endorphine bei Sport und Spiel aktiviert werden. Scheinbar hatten einige Schüler jedoch so viele Endorphine im Gehirn, dass sie zur vorgeschriebenen Zeit noch nicht die nötige Bettruhe finden konnten.

Am nächsten Vormittag führte Herr Norbert Staffen, Sozialpädagoge des Diakonischen Werks, mit den Schülern Rollenspiele zum Thema „Was macht mich stark, so stark, dass ich keine Drogen nehme?" durch. Dabei wurden Mechanismen und Familiensituationen aufgezeigt, die zur Stärkung bzw. zur Zerstörung des Selbstbewusstseins eines Menschen führen können.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen traten alle reich an neuen Erfahrungen den Heimweg an.  

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2. Mit dem Bund Naturschutz auf einer außergewöhnlichen Reise ins Erdreich

Hier begaben sich die Klassen 7b, 7c und 8a zusammen mit ihrem Biolehrer Herrn Höfner auf Exkursion in die Landesgartenschau, um sich zum Thema Boden genauer zu informieren.
Zuallererst wurde die Gruppe auf das Thema Natur und Boden eingestimmt: Unter einem tiefgrünen, duftenden Blätterdach schrieben die Schüler auf altmodische Schiefertafeln, was ihnen zu dem Wort „Boden" alles einfiel. Dabei dachten sie an alles Mögliche, von Betonboden bis Bodenerosion. Nun wurde erläutert, dass Boden nicht einfach Boden sondern eine Schichtung mehrerer verschiedener „Horizonte" sei, die alle unterschiedliche Eigenschaften und Entstehungsgeschichten besäßen.

Um aller Theorie ein Ende zu setzen, galt es als nächstes Boden auch praktisch zu untersuchen: Zuerst erprobten die Schüler wie unser Boden auf verschiedene Verunreinigungen reagiert, die im versickernden Wasser vorhanden sein können, indem sie gleiche Bodenprofile mit entsprechenden Proben versetzten. Außerdem stellte sich die Frage, welcher Boden überhaupt als Wasserspeicher am geeignetsten ist. Dies wurde sogleich durch Begießen von unterschiedlich gefüllten Töpfen beantwortet.

Dann sollten die Jugendlichen Boden erst richtig „begreifen" lernen. Dazu teilte sich die Klasse in Gruppen auf und steckte ihr „Forschungsterritorium" auf dem Grund der LGS ab, das es nun zu untersuchen galt. Die einzelnen Schichten wurden befühlt und bestimmt und auch die Bodenfeuchte protokolliert. Außerdem konnten die Schüler die Temperatur und den pH-Wert messen. Jedoch stellten die Schüler bald fest, dass sie ihr Territorium noch mit anderen Lebewesen zu teilen hatten: Pflanzen und Tiere, die sie zunächst mit der Lupe bestimmten und deren Merkmale und Details sie später unter Mikroskop und Binokular genauer betrachteten.

An diesem Tag wurde die Biologie von Schülern wirklich erlebt und die Landesgartenschau hat ihnen die Natur entschieden näher gebracht.

 

 

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3. „Wir lernen Nutzpflanzen und deren Verwendung kennen"

Unter diesem Motto stand ein Besuch der Klassen 7 a und 7 d gemeinsam mit OStR Bartz auf dem Gelände der Landesgartenschau Kronach. Am Ausstellungsstand für „Ökologische Landwirtschaft / Bioland" lernten die Schülerinnen und Schüler die Palette einheimischer Nutzpflanzen von den Getreidearten über die Leguminosen und Hackfrüchte bis hin zu den Heil- und Gewürzkräutern kennen. An verschiedenen Stationen galt es Fragen zu beantworten. Aus frisch gepflückten Pflanzenteilen durften Kräutertees aufgebrüht werden und in einer Getreidemühle konnte Vollkornmehl gewonnen werden. Von den daraus hergestellten Waffeln waren alle angetan, zumal die dafür verwendeten Eier von den nebenan gehaltenen glücklichen Hühnern stammten.

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 4. „Functional Drinks"

Anlass, über eine sinnvolle Flüssigkeitsaufnahme nachzudenken, bot der Lernzirkel „Functional Drinks", den die Klasse 10 c mit ihrem Biologielehrer OStR Bartz durchführte. An 10 Stationen wurden die verschiedenartigsten Getränke vom Fruchtsaft bis hin zum Energy-Drink unter gesundheitlichen Aspekten untersucht. So sollten u.a. der Saftgehalt erschmeckt, die Süße getestet, und der Energie-, Vitamin- und Calciumgehalt bestimmt werden. In einer Pause durften sich die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Eistees erfrischen. Frau Ebert von der Staatlichen Ernährungsberatung Kronach half bei der Auswertung und beantwortete Fragen von Schülerseite. Der Lernzirkel war eingebunden in die Unterrichtssequenz „Ernährung und Verdauung".

 

Wir helfen Ihnen gerne weiter.Logo-KZG-300.jpg

 

Kaspar-Zeuß-Gymnasium | Langer Steig 1  | 96317 Kronach
Telefon: 09261 / 50456 - 0 | Fax: 09261 / 50456 - 56 | Mail: sekretariat@kzg.de

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