Ausflug der „Kleinen Forscher“ in den Wildpark Schloss Tambach

20180509_145136.jpgAm frühen Mittwochnachmittag starteten wir um 13 Uhr mit einem Bus unseren Ausflug in den Wildpark Tambach. Anwesend waren alle „Kleinen Forscher“ aus den Klassen 5a, 5b und 5c...

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Die Lehrerinnen Frau Rathing und Frau Wolfring sammelten die jungen Forscher nach unserer Ankunft erst einmal ein und wir gingen zusammen zur Anmeldung.
Zuerst spielten wir kurz auf dem Spielplatz im Eingangsbereich und einige von uns liefen zu dem Kleintiergehege. Dort sahen wir Hasen und Meerschweinchen. Ein Babymeerschweinchen war so süß, dass wir es direkt geknuddelt hätten, wenn der Zaun nicht gewesen wäre.
Eine Tierpflegerin begleitete uns zu den Wölfen und Luchsen. Auf den Weg dorthin sind wir an den großen Greifvogelvolieren vorbeigekommen. Leider waren die Geier nicht da, nur ein einsamer Adler saß auf dem Ast.
Lachtauben versteckten sich vor uns und erst als wir fast vorbeiliefen, entdeckten wir die Tauben zusammengekauert im Nest. Die Gänse waren zutraulicher.
Als wir zu dem Weg der „Bunten Geweihe“ kamen, fragte uns die Tierpflegerin, was das wohl für Tiere auf der Wiese wären. Alle Jungforscher sagten, dass dies natürlich Rehe sind. Leider lagen wir alle falsch. Es handelte sich um Damwild. Die Tierpflegerin erklärte uns, dass Damwild immer einen Schwanz, auch Wedel genannt, hat. Dieser kann bewegt werden. Rehe besitzen keinen Schwanz. Deutlich ist bei den Rehen an dieser Stelle dagegen ein weißer Fleck, der sogenannte Spiegel zu erkennen.

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Endlich waren wir am Wolfs- und Luchsgehege angekommen. Die Wölfe machten richtig Radau, da die Luchse zuerst gefüttert wurden. Es gab Küken als Snacks. Die Luchse blieben unbeeindruckt und sind bei der Fütterung richtig nah an den Zaun gekommen. Das Elternpaar, Bonni und Clyde, waren wohl nicht hungrig. Clyde saß auf seinem Lieblingsplatz im Baum und Bonni habe ich nicht gesehen. Dafür waren zwei Kinder der beiden direkt am Zaun. Die unverwechselbaren Merkmale des Luchses, Pinselohren und Backenbart, sahen wir deutlich. Beides dient der besseren Wahrnehmung der Umgebung. Die Luchse bekommen im Gehege nicht jeden Tag eine Mahlzeit, sondern müssen zwischendurch auch mal fasten. Am Tag davor werden dazu die Portionen etwas vergrößert. Immerhin wiegen die Luchse ca. 30 kg. In der freien Wildbahn sind sie bis zu 5 kg leichter.

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Nun zu den Wölfen, die im Gegensatz zum Luchs im Rudel leben. Wenn der Alpha - Wolf Nico, dass ranghöchste Tier des Rudels, nicht mehr hungrig ist, dann pinkelt er auf sein Futter um die anderen vom Fressen abzuhalten. Später isst er es dann. Die anderen Wölfe schauen frustriert weg und machen einen großen Bogen um Nico. Witzig ist auch, dass nur die Alpha - Wölfe im Stehen pinkeln dürfen, die anderen Wölfe pinkeln im Sitzen. Während der Fütterung ist Nico plötzlich weggeschlichen und in einiger Entfernung heulte er los. Darauf hin gingen alle anderen Wölfe zu ihm. Einen kurzen Augenblick später trotteten die Wölfe wieder zur Futterquelle und verschwanden erst, als wir die Fütterung mit einem lauten Klatschen beendeten. Die Wölfe sahen wir dann noch beim Baden.
Nun ging es weiter zum Wildschweingehege. Die Wildschweindamen heißen Bache, die Männchen sind Keiler und die Jungen nennt man Frischlinge. Die großen Ohren haben auch einen besonderen Namen, die nennt man Teller. Ein Keiler wird ca. 350kg und eine Bache ca. 160kg schwer. Das ist verdammt schwer, verglichen mit uns Menschen.
In der Nähe der Vierhornschafe und Miniponys endete unser spannender Ausflug.

Verfasst von Jessica Kieslich, Klasse 5a

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